Ruanda (Rwanda) liegt in Ostafrika zwischen Tansania, Uganda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo. Das Land wird auch "Land der tausend Hügel" genannt, da es vorwiegend aus einer dicht bewaldeten Hochebene besteht.
Ruanda ist eine ehemalige deutsche Kolonie. Das Land verfügt über drei unterschiedliche Landschaften. Das Hochplateau im Norden an der Grenze zu Uganda, die afrikanische Hauptwasserscheide zwischen den Quellen des weißen Nil und des Kongo sowie die süd-östliche Senke mit den Akagera-Sümpfen und Seen an der Grenze zu Tansania. Die Landeshauptstadt ist Kigali und liegt im Zentrum des Staates.
Der höchste Vulkanberg heißt Karisimbi und liegt im Norden von Ruanda. Er erreicht eine Höhe von 4507 Metern. Die einmalige Natur von Ruanda bietet viele Attraktionen. Das gemäßigte und feuchte Äquatorialklima von Ruanda hat insgesamt eine einzigartige Tier und Pflanzenwelt entstehen lassen. In den nebelig kühlen Bergregenwäldern am Fuße der Vulkane leben Berggorillas, die einer der größten Attraktionen des Landes sind und mit sanftem Tourismus auf einer Dschungelsafari beobachtet werden können. Die Berggorillagruppen leben im Nebel der Bergregenwälder. Sie reagieren kaum scheu, da sie an umherwandernde Menschen gewöhnt sind.
Ruanda bietet aber noch mehr: Rund um den Kiwusee in Ruanda gibt es viele malerische Gegenden und Orte, die sehr sehenswert sind. Die ausgedehnten Savannen des Akagera Parks laden zur Tierbeobachtung ein. Die Häuser der ehemaligen Kolonialzeit, zentralafrikanische Folklore, Tanz und Gesang bieten echte Erlebniswerte. Auch die Gedenkstätten des Tutsi Völkermordes von 1994 sind kulturell sehr interessant.